100 Prozent Memmingen!


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Wider dem Allgäu-Irrglauben!

Junger Block hat es schwarz auf weiß: Arbeitsagenturverlagerung hat seine Ursache in einseitiger Allgäu-Ausrichtung der Stadtpolitik

 

"Der weitere Aderlass an Behördenzentralität hat seinen Ausgangspunkt im Allgäu-Irrglaube unserer Stadtpolitiker", kommentiert Thomas Mirtsch, Vorsitzender des Jungen Blocks die kommissarische Übernahme der Leitung der Memminger Arbeitsagentur durch den Chef der Kemptner Agentur, Peter Litzka. Ab Januar soll der Memminger Agenturbezirk dann endgültig zerschlagen und aus Kempten verwaltet werden.

Mirtsch sieht seine These durch ein Antwortschreiben der Nürnberger Zentrale der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage des Bundes der Steuerzahler bestätigt (Schreiben liegt der Redaktion vor). Darin heißt es, die Agentur habe sich für Kempten als Standort entschieden, "da zwar die Arbeitsmarkt- und Strukturindikatoren beider bisheriger Agenturbezirke weitgehend gleich sind, Kempten jedoch die zweitgrößte Stadt Schwabens und wirtschaftliches Zentrum der Region sowie Hochschulstadt und Standort regionaler Medien ist. Die Struktur der künftigen Arbeitsagentur umfasst den Wirtschaftsraum Allgäu, wie er auch von der "Allgäu GmbH" überregional vertreten wird." In einem weiteren Schreiben des Bundesarbeitsministeriums wird die Standortentscheidung weiter mit dem Sitz der Allgäu-GmbH in Kempten in Verbindung gebracht. Für den Jungen Block belegt dies, dass die Stadt mit ihrer Allgäu-Ausrichtung eine gefährliche Sackgasse fährt. "Wir bezahlen viel Geld für die Allgäu-GmbH, die dann als Argument hergezogen wird, uns die Arbeitsagentur wegzunehmen", so Mirtsch. Zudem entzürnt den Jungen Block, dass von Kempten als "wirtschaftlichem Zentrum der Region" die Rede sei. Dass die Arbeitsmarktexperten in Nürnberg eindeutige Wirtschaftindikatoren so falsch interpretieren, kann sich der Junge Block fast nicht vorstellen. Wahrscheinlich sei da ein Schriftstück von den "Kempten-Einflüsterern", wie der Junge Block die erfolgreiche Südschiene der Kemptener Politiker umschreibt, eins zu eins kopiert worden, ohne es auf die Richtigkeit hin zu überprüfen, mutmaßt der Junge Block. Dass der Sitz der Arbeitsagentur am Standort einer Hochschule und regionaler Medien festgemacht werde, sei strukturpolitisch höchst zweifelhaft und erinnere ihn an die Bibel Psalm 127,2: „Den Seinen gibt es der Herr im Schlaf“. Es bleibe zu hoffen, dass sich die Stadtpolitik mit dem Schwabenbund aus dieser "gefährlichen Abhängigkeit" lösen könne, hofft Mirtsch. Der Junge Block hatte den Bund der Steuerzahler auf den "Skandal für Steuer- und Beitragszahler" hingewiesen. Während in Kempten das Jobcenter in einem Mietobjekt untergebracht ist, stehen in Memmingen bundeseigene Räumlichkeiten leer. Selbst mit diesem gewichtigem Kostenargument ließen sich Entscheider nicht von der Entscheidung für Kempten abbringen und schwächten damit den Behördenstandort Memmingen weiter.

--> Veröffentlicht in der Memminger Zeitung, 11. Mai 2012 


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